Über mich

Berufliche Laufbahn


Der Kindergarten, Grundschule, Orientierungsstufe und das Gymnasium wurden absolviert. Alles in allem war das eine tolle Zeit. Es gab zwar Höhen und Tiefen wie bei jedem anderen auch, aber ich glaube, jeder denkt auch gerne an seine Schulzeit zurück. Nach meinem Abitur im Jahr 2000 ging es dann zur Bundesanstalt für Arbeit. Dort absolvierte ich bis 2003 mein Studium in Schwerin. Ich habe als nächstes 2002 meine Diplomarbeit in Informatik im Bereich der Biometrischen Identifikation beendet. 2003 kam dann die so genannte Laufbahnprüfung und mit dem Bestehen dieser im August 2003, durfte ich mich ab September Diplom-Verwaltungsinspektorin im gehobenen nichttechnischen Dienst nennen. Seit dem bin ich als Beamtin in der Arbeitsvermittlung tätig. Dies habe ich dann auch 2,5 Jahre lang gemacht, bis es mich doch ein einen anderen Aufgabenbereich zog. Eine Veränderung musste her.
Seit dem 01.07.06 habe ich nun meine Tätigkeit als Führungsunterstützungsberaterin aufgenommen. Bin nun nicht mehr Verwaltungsinspektorin und habe die Verwaltungsoberinspektorin auch übersprungen und bin gleich Amtfrau (oder Amtmännin???) geworden.
Diese neue Aufgabe bringt eine interessante Herausforderung mit sich und ich bin gespannt, was noch auf mich zukommen wird.
Erstaunlicherweise hatte ich nie an solch eine Tätigkeit gedacht. Schon gar nicht als Beamtin. Ich wollte immer etwas in der freien Wirtschaft machen, wollte Schifffahrtskauffrau werden oder Biochemie studieren. Aber meist kommt es ja ganz anders als man denkt. Ich hatte mich auf Anraten bei der Berufsberatung gemeldet in der Hoffnung, passende Lehrstellen vermittelt zu bekommen. Diese bekam ich auch, allerdings war der Vorschlag "Beamtin im gehobenen nichttechnischen Dienst" nicht so das was ich mir vorstellte. Aber man kann sich dies ja mal ansehen. Also losgezogen, Test gemacht, gut bestanden, in Emden eingestellt. Tja, und dann gefiel es mir doch ganz gut.


An dieser Stelle möchte ich einen Gruss an die Mädels schreiben, die diese Zeit mit mir überstanden haben. Von der Beamtenbimmelbahnfahrt, über die Studentenparties bis hin zu unserem heiss geliebten Sex and the city- Abenden mit fettiger Pizza.... Ich glaube man sollte mal ein Buch darüber schreiben, was uns in der Zeit alles passiert ist. Wir sind selber Strassenbahn gefahren (schnell! Kaugummi!), haben uns mit dem Taxi zum sogenannten "Flughafen" fahren lassen (mich wundert es bis heute noch dass der Taxifahrer gewusst hat wo er hinmuss) und haben schier unüberwindbare grüne Hügel, die mitten im Weg standen, bezwungen (nech, Cora? ;-)).
Es war neben der ganzen Lernerei ;-) eine tolle Zeit. Danke an Cora, Sandra, Engelchen und all die anderen...

Im Jahr 2000 begann ich den Vorbereitungsdienst bei der Bundesanstalt für Arbeit. Im September sollte das Ganze in den Ämtern losgehen, Mitte September begann dann das Studium in Schwerin- ein aufregendes neues Kapitel.
Ich bin also Ende August schon mal nach Schwerin gefahren um mir ein Bild von dem Ort zu machen, an dem ich zukünftig leben und lernen sollte.
Oh je... Die Fachhochschule war längst nicht fertig gestellt und alles sah noch aus wie auf einer grossen Baustelle. Der erste Eindruck war wirklich gemischt- die neue FH Bund, das Chaos, gleich nebenan eine Klinik mit Aufenthalt für psychisch Kranke (erwies sich als nicht so schlimm wie es für uns anfänglich schien) und doch diese neuen Erfahrungen die man hier sammeln sollte...
So zog ich also am 15.September in meine Studentenwohnung. Klein aber fein... Wir wurden direkt an der FH untergebracht, in FH eigenen Häusern mit je ca 70 Wohnungen. Die ersten Parties liessen nicht lange auf sich warten und schnell wurden neue Freundschaften geknüpft.
Wir erlebten einige Hochs und Tiefs, lachten viel miteinander und weinten viel miteinander, haben uns miteinander gefreut und gelitten. profil
Die Studienabschnitte wurden mit der Zeit immer kürzer und der Druck immer grösser und doch schafften wir es irgendwie, allem gerecht zu werden. Letztlich haben wir die Prüfungen so gut wie alle bestanden, sicherlich gab es im Jahrgang einige die durchgefallen sind, aber die "Mädels" haben sich durchgeboxt.
Nach den Prüfungen haben wir zum grossen Teil den Kontakt beibehalten, treffen uns in mehr oder weniger regelmässigen Abständen und tauschen uns aus.